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Der 6. Platz für Greifswald (von 98 Städten zwischen 50.000 und 100.000 EW) beim bundesweiten Fahrradklimatest honoriert, dass Greifswald im Vergleich zu vielen anderen deutschen Städten deutlich mehr für den Radverkehr getan hat.

Eine 3,3 als Gesamtnote ist aber mitnichten eine „gute“ Note, wie die städtische Pressemitteilung behauptet, sondern lediglich Mittelmaß; mit einem solchen Abiturdurchschnitt dürfe es z.B. mit einem Studienpatz schwierig werden.

Der ADFC fordert daher, die Radverkehrsförderung, die in mehreren städtischen Konzepten beschlossen wurde, in Greifswald endlich konsequent umzusetzen und das Potential des Radverkehrs für eine nachhaltige Mobilität und eine lebenswerte Stadt auszuschöpfen.

Hintergrund zum ADFC-Fahrradklima-Test

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2016 zum siebten Mal durchgeführt. Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert. Mehr als 120.000 Menschen stimmten bei diesem Durchgang ab. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. 539 Städte haben die Mindestanzahl an Stimmen erreicht und es damit in die Wertung geschafft, gegenüber 468 in 2014. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück.

Der Test bestand aus 27 Fragen, wie „Macht das Radfahren in Ihrer Stadt Spaß oder Stress?“, „Sind die Wege für Radfahrende angenehm breit oder zu schmal zum Überholen?“ oder „Werden Radfahrer als Verkehrsteilnehmer akzeptiert oder nicht ernst genommen?“. Die Umfrage wurde größtenteils online durchgeführt. Bewertet wurde nach dem Schulnoten-Prinzip mit Werten zwischen Eins und Sechs.

Die vollständigen Ergebnisse des ADFC- Fahrradklima-Tests sind unter www.fahrradklima-test.de nachzulesen.

Die vom ADFC monierten Umlaufsperren für Radfahrer am Bahngleis Salinenstraße werden wieder zurückgebaut; dies teilte Oberbürgermeister Dr. Fassbinder in seinem Antwortschreiben dem ADFC mit.

Die Sperren sollen durch Poller ersetzt werden, die zwar auch problematisch für Radfahrer sind, aber deutlich besser als die Sperrung einer Hauptradroute.

Antwort OB an ADFC

RG Greifswald mit neuer Abgrenzung und neuem Namen

Der ADFC-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hat auf seinem Strategietreffen im Dezember 2016 beschlossen, die regionale Gliederung innerhalb des Landesverbandes in einigen Bereichen zu ändern und – soweit sinnvoll – an die Kreisgrenzen anzupassen. Im wesentlichen betrifft dies Vorpommern:

  • in Stralsund wurde im November 2016 eine eigenständige ADFC-Regionalgruppe Stralsund-Rügen gegründet (bisher dem ADFC Greifswald zugeordnet)
  • die bisherige Regionalgruppe „Usedom-Peenestrom“ geht in der Regionalgruppe  Greifswald auf, die nun „RG Greifswald-Usedom“ heißt
  • die mit der Kreisgebietsreform 2011 dem Landkreis Vorpommern-Greifswald zugeschlagenen Ämter Peenetal/Loitz und Jarmen/Tutow werden der ADFC-RG Greifswald-Usedom zugeordnet.

Somit werden die Interessen der Radfahrer im Landkreis Vorpommern-Greifswald von den beiden ADFC-Gliederungen „Greifswald-Usedom“ und „Oderhaff“ (für den ehem. Landkreis Uecker-Randow) wahrgenommen.

Der Greifswalder ADFC hat dem Oberbürgermeister Dr. Fassbinder einen offenen Brief geschrieben, in dem er sich für die Asphaltierung der Fahrradachse Robert-Blum-Straße und Rudolf-Petershagen-Allee bedankt, aber auch auf einen neuen Missstand aufmerksam macht:

ADFC_HGW_offener Brief

 

Am 9.11.2016 haben zehn aktive ADFC-Mitglieder aus Stralsund und Umgebung die Regionalgruppe Stralsund-Rügen gegründet.

Seit April dieses Jahres fanden unter der Leitung von Walter Günther regelmäßig „Feierabendtouren“ für Fahrradbegeisterte statt. Auch die während der Saison von Dr. Reinhard Klette angebotenen Tagestouren an den Wochenenden in das Stralsunder Umland fanden regen Anklang. Es entstand in Folge ein Stammtisch für Interessierte. Dort wurde die Gründung einer Regionalgruppe innerhalb des Landesverbandes diskutiert und vorbereitet. [hier weiterlesen …]

Hat Greifswald ein Herz fürs Rad?

Mitmachen beim Fahrradklima-Test 2016 unter www.fahrradklima-test.de

Bis Ende November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2016, der größten Befragung zum Radfahrklima weltweit . Der ADFC ruft wieder Radfahrerinnen und Radfahrer in Greifswald und bundesweit dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Die Umfrage gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung.

Macht Radfahren in Greifswald Spaß oder Stress?

Darauf haben 2012, bei der vorletzten Befragung, 854 Greifswalder geantwortet – bezogen auf die Einwohnerzahl die zweitgrößte deutsche Beteiligung!

ADFC-Landesvorsitzender Steffen Burkhardt: „Der Fahrradklima-Test hat sich als Zufriedenheits-Index der Radfahrer bestens bewährt. Wir wünschen uns, dass in diesem Jahr noch mehr Menschen mitmachen – und dass immer mehr Städte auch in unserem Bundesland entdecken, dass Fahrradfreundlichkeit ein echtes Synonym für Lebensqualität ist.“

Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren in der Stadt Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege von Falschparkern freigehalten und im Winter geräumt werden und ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2014 mitgemacht und die Situation in 468 Städten in ganz Deutschland beurteilt.

Die Umfrage findet zwischen 1. September und 30. November 2016 über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2017 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach vier Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Neuigkeiten zum ADFC-Fahrradklima-Test postet der ADFC auf Twitter und Facebook unter #fkt16 und #radklima. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiter zu verbreiten. Zwischenstände der Beteiligung werden regelmäßig unter http://www.adfc.de/fahrradklima-test/adfc-fahrradklima-test-2016/zwischenstand-adfc-fahrradklima-test-2016 veröffentlicht.

Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen!

Greifswald zum 2. Mal beim Stadtradeln dabei (16.5. – 5.6.2016) – und die Ergebnisse 2016

Vom 16. Mai bis 5. Juni beteiligt sich Greifswald zum 2. Mal am bundesweiten Stadtradeln. Für drei Wochen können sich die Greifswalder mit anderen Städten messen! Welche Kommune schafft die meisten Fahrradkilometer in drei Wochen? Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger zum Fahrradfahren zu animieren und somit Kohlendioxid einzusparen. Deutschlandweit beteiligen sich an der diesjährigen STADTRADELN – Kampagne bislang 437 Kommunen, fast 100 mehr als im letzten Jahr.

Am 16. Mai gab es die von Steffen Burkhardt, Vorstandsvorsitzender des ADFC Mecklenburg-Vorpommerns organisierte Auftakttour, einige Teilnehmer*innen haben das schon als Chance für die ersten Kilometer im Stadtradeln genutzt.

Anmelden

Ab sofort können sich Teams und Einzelstarter registrieren lassen. Teilnehmern kann jeder, der in Greifswald lebt, arbeitet, die Schule oder Uni besucht oder einem Verein angehört. Schon ab 2 Personen können sich auch Teams bilden, die gemeinsam möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurücklegen. Nicht vergessen, die geradelten Kilometer auch einzutragen! Für Smartphone-Nutzer  gibt es dafür auch eine spezielle STADTRADELN-App. Auch nach dem Start der Kampagne kann man sich noch anmelden, die bereits gefahrenen Kilometer können nachgetragen werden.

Gemütlich oder Sportlich?

Den Abschluss bildet am 5. Juni das Stadtwerke-Fahrradfest auf dem Historischen Marktplatz. Prominente Gäste sind der ehemalige Radprofi Uwe Ampler (Olympiasieger und Friedensfahrtgewinner), der an diesem Tag eine sportliche Radausfahrt nach Lubmin begleitet, sowie Box-Weltmeister Sebastian Sylvester, der die Familienrunde anführt.

Preise

Die HAUS NEUER MEDIEN GMBH hat kurzfristig noch einen Preis gestiftet. Unter allen Teilnehmern, die sich bis zum 31. Mai 2016 zum STADTRADELN in Greifswald anmelden,  werden 1 x 2 Freikarten zum Konzert der PRINZEN verlost. Das Konzert findet am 24. Juni  im Rahmen der „Boddenklänge“ im Strandbad Eldena statt. Der Gewinner wird am 1. Juni  gezogen, die Preisübergabe erfolgt beim Stadtwerke-Fahrradfest am 5. Juni.

Darüber hinaus werden zwei Teams mit jeweils einem originellen Pokal geehrt: das Greifswalder Team mit den meisten gefahrenen Kilometern insgesamt und das Team mit den pro Teammitglied am meisten gefahrenen Fahrradkilometern.

Ergebnisse für 2016

Insgesamt fuhren die Greifswalder Radfahrer 2016 fast doppelt so viele km wie im Vorjahr. Die Einzelergebnisse des Stadtradelns sind hier einzusehen: Ergebnisse Stadtradeln 2016

Rückblick 2015

Für das erste Greifswalder STADTRADELN im September 2015 meldeten sich insgesamt  731 Greifswalder Teilnehmer an, die stattliche 77.240 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegten. Greifswald landete damit bundesweit auf Platz 101 von 341 teilnehmenden Städten.

Ergebnisse für 2015 (PDF, 1.55 MB)

Am Donnerstag, dem 31. März, wie gewohnt um 18:00 Uhr ab Rosengarten, starten wir mit unserer erste Feierabendtour 2016. Wir werden ca 90 Minuten im Greifswalder Umland unterwegs sein.

Von da an geht  es wieder jeden Donnerstag (außer dem jeweils ersten Donnerstag im Monat/Stammtisch im Humboldt) auf gemeinsame Tour.

Die Teilnahme ist weiterhin kostenfrei, herzlich willkommen sind Radfahrbegeisterte  und solche, die es werden wollen. Die Mitliedschaft beim ADFC ist nicht Bedingung, um bei unseren Touren mitzumachen!

Wir freuen uns auf euch!!!

Wir, vom ADFC-Greifswald wollen gern den Aufruf von Critical Mass Greifswald unterstützen:

„Wir möchten allen interessierten Greifswalderinnen und Greifswaldern die Möglichkeit bieten, am Montag den 02.11. mit nach Schönwalde 2 zu kommen und für eine fahrradfreundliche, bunte, weltoffene und lebendige Stadt zu demonstrieren.
Wir unterstützen das Bündnis Greifswald für alle und setzen uns mit unserer Aktionsform zukünftig gegen die menschenverachtenden Bestrebungen von „Greifswald wehrt sich“ und „FFDG“ ein.
Wir laden dazu ein, in einem großen und bunten Fahrradkonvoi durch die Stadt zu fahren und gemeinsam für unsere weltoffene Stadt Greifswald zu demonstrieren.“

Startpunkt: Rathaus am Markt
Fahrtbeginn: 17.30 Uhr

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Verhaltensregeln bei der Critical Mass:
Die Gruppe fährt auf der Fahrbahn auf einer Spur und hält sich an die Verkehrsregeln. Die Gruppe bleibt kompakt und beisammen um durch den motorisierten Verkehr nicht zerrissen zu werden.

Alles bleibt friedlich und lässt sich durch aggressive Autofahrer nicht provozieren. Der Verkehr wird nicht absichtlich gestört, es geht nicht um Verkehrsbehinderung anderer, sondern darum, sich als unmotorisierter Verkehrsteilnehmer ein Stück öffentlichen Lebensraumes, die Straße, zumindest zeitweilig zurückzuerobern.

Jeder der mitfährt ist natürlich für sich selbst verantwortlich.
Das Motto lautet: Wir behindern nicht den Verkehr, sondern wir sind der Verkehr!

Bitte ladet all eure Freund*innen und Bekannte ein! Liked und teilt den Beitrag!
Achtet auf weitere Ankündigungen!

Velo Classico in Ludwigslust am 19. & 20. September 2015

Leidenschaft für Fahrradkultur und der Genuss stehen im Mittelpunkt des FahrradKulturEvents VELO CLASSICO Germany. Jedermann und Jederfrau, vorzugsweise gekleidet im Vintagelook, sind hier willkommen. Mit dem
geliebten, und wenn vorhanden, möglichst auch dem alten Fahrrad geht es auf drei verschiedene Routen (ca. 150 km, ca.80 km, ca. 40 km). Für die 150 km-Runde gibt es sogar ein richtiges Reglement, das z.B. nach einem
Rad aus dem Jahr 1989 oder vorher verlangt.
Mehr Infos hier: www.veloclassico.de

Hier sucht der Landesverband noch Interessierte, die bei der Standbetreuung helfen können!

Insel Rügen am 27.9. Spurwechsel

Nach | halt | ich
Geführte Fahrradtour Putbus – Lauterbach – Posewald
Spurwechsel lädt auch in der 2. Edition zum spielerischen und gedankenanregenden Umgang mit dem Thema »Nachhaltigkeit « ein.  Vielfältige Kunstaktionen in Tanz / Kunst / Installation / Fotografie /
Literatur / Theater, kulinarische Köstlichkeiten, informative Fachgespräche, Wanderungen per pedes oder Rad erwarten Einheimische wie Besucher.
Beteiligt sind Künstler/-innen, Kreative und Nachhaltigkeitsenthusiasten aus der Region.
Mehr Infos: www. spurwechsel.tumblr.com

Lübeck/ Herrnburg am 03.10.: Grenzradtour in die Vergangenheit und Fahrradrallye

Am Tag der deutschen Einheit erkunden wir mit dem Fahrrad die ehemalige Grenzregion zwischen Lübeck und Ratzeburg. Wo früher hochgerüstete DDR-Grenzsperren Deutschland trennten, ist 25 Jahre danach kaum noch
etwas zu sehen. Wir erleben eine ursprüngliche und abwechslungsreiche Landschaft. Nur wer genau hinschaut, kann bis heute den ehemaligen Grenzverlauf erahnen. Unter fachkundiger Begleitung werden wir Überreste der DDR-Grenzsicherung entdecken, das Grenzhus Schlagsdorf besuchen und renaturierte Moorflächen erleben.
Mehr Infos: www.adfc-mv.de