Gerade geht ein vielfältiger und arbeitsreicher Tag auf dem Aktiventreffen der Regionalgruppen des ADFC Mecklenburg-Vorpommern zu Ende.

Aktive aus Schwerin, Rostock, Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg, Oderhaff und aus der Regionalgruppe Tollense trafen sich um sich kennenzulern, auszutauschen und Wissenswertes zu erfahren.

Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes

Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorstand des ADFC MV und die Geschäftsführung starteten wir direkt mit dem Vortrag „Auf der Suche nach dem WIR – Gefühl – Studie zum bürgerschaftlichen Engagement in MV“ von Sebastian Kalden von  Herbert Quandt-Stiftung. Er gab Einblicke in die Ergebnisse einer Befragung darüber, was Menschen im Land, mit besonderem Fokus auf Vorpommern, bewegt. Da unterscheidet sich der Nordosten der Republik nicht von anderen Landesteilen. Wie ist es aber um das Engagement in Mecklenburg-Vorpommern bestellt? Engagement ist ein unabdingbarer Faktor für Lebensqualität und lässt das grundlegend wichtige „Wir-Gefühl“ in jeder Stadt und jedem Dorf erst entstehen. Wie aber lässt sich dieses Gefühl wecken? Welche Faktoren begünstigen und welche hemmen freiwilliges Engagement und Ehrenamt?

Anschließend machte sich Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes Gedanken zum Engagement im ADFC, und dazu welchen Beitrag die Zielvereinbarung für „kleine“ Landesverbände hier leisten kann. Wie lassen sich Aktive für die vielfältige Arbeit gewinnen und integrieren? Was für Wege geht dabei der ADFC Baden-Württemberg und welche Ideen sind auf Mecklenburg-Vorpommern übertragbar?

Renate Heusch-Lahl, Gregor Mandt und Alexander Knipper

Renate Heusch-Lahl, Gregor Mandt und Alexander Knipper

Nach der Mittagspause vertieften wir diese Fragen in 3 verschiedenen Workshops. In einem drehte sich alles um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Renate Heusch-Lahl, freie Journalisten diskutierte mit den ADFC-Aktiven „Was für Handwerkszeug muss ich beachten, wenn ich eine Pressemitteilung schreibe? Wie kann ich meine Inhalte so transportieren, dass sie auch ankommen und zum Erfolg führen.“ Es gab Tipps & Tricks, Wissenswertes und einige Anekdoten aus dem Nähkästchen. Kernaussage war „mit klaren Botschaften überzeugen! – Neu, aussergewöhnlich, personalisiert.“ Der Workshop hat Appetit auf mehr gemacht – ein Spezialworkshop ist angedacht.

Im 2.Workshop Mobilitätsbildung  wurden von Gregor Mandt und Alexander Knipper die Angebote des ADFC für Kindergärten und Schulen vorgestellt. Der sichere Spaß am Fahrradfahren und der faire Umgang mit allen Verkehrsteilnehmern steht bei diese Angebote dabei besonders im Vordergrund, wie wir selber in der praktischen Erprobung erlebt haben.

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Fahrrad fahren verändert die Welt?! Der ADFC im Spannungsfeld zwischen Freizeitverein und Akteur einer lebendigen Zivilgesellschaft war Inhalt des 3.Workshop des Tages. In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmenden der spannenden Frage, welche Prioritäten sich der ADFC für die Zukunft setzen soll, um erfolgreich im Land zu agieren.
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