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Radeln für gutes Klima: Greifswald erstmals beim bundesweiten STADTRADELN dabei

Fahrradfahrer auf dem Wall, Foto: Torsten Krüger

Welche Kommune schafft die meisten Fahrradkilometer in drei Wochen? Dieser Herausforderung stellt sich jetzt auch Greifswald. Erstmals beteiligt sich die Universitäts- und Hansestadt vom 6. bis 26. September 2015 am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN.

Initiiert wird diese Aktion vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Klimaschutz-Netzwerk. Regionaler Partner ist der ADFC Greifswald. Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger zum Fahrradfahren zu animieren und somit Kohlendioxid einzusparen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich  fast 300 Kommunen.

Jetzt heißt es: kräftig in die Pedale treten

Gesucht wird Deutschlands fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern (absolut) sowie mit den meisten Radkilometern pro Einwohner (Durchschnittswert) sowie das fahrradaktivste Kommunalparlament.

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In Vorbereitung auf die Eröffnung des Stadtradeln am 09.09. 16.30 Uhr wird Steffen Burkhard (Landesvorsitz) vom NDR Hörfunk interviewt.

„Lassen Sie das Auto stehen und nutzen Sie das Fahrrad“, motiviert Oberbürgermeister Dr. Arthur König, selbst passionierter Radfahrer, zum Mitmachen. Teilnehmen kann jeder, der in Greifswald lebt, arbeitet, die Schule oder Uni besucht oder einem Verein angehört. Schon ab 2 Personen können sich auch Teams bilden, die gemeinsam möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer mitmachen will, kann sich auf der offiziellen Website unter http://stadtradeln.de/greifswald2015.html registrieren und die geradelten Kilometer dann eintragen. Für Smartphone-Nutzer  gibt es dafür auch eine spezielle STADTRADELN-App.

Als Ergänzung gibt es die Meldeplattform STADTRADELN-RADar! Darüber können die Teilnehmer die Stadtverwaltung innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums über GPS per Smartphone oder per Internet auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegeverlauf in Greifswald aufmerksam machen.

Auftakt-Radtour am 9. September

Am Mittwoch, dem 9. September, ist eine familienfreundliche Auftaktausfahrt durch das Greifswalder Stadtgebiet geplant. Start ist 16.30 Uhr am Rathaus auf dem Historischen Marktplatz.

Was bewegt dich 2050? Diese Frage möchten der VCD vom 28. bis 30. August 2015 mit dir und anderen Studierenden und Auszubildenen im Rahmen seines Zukunftscamps zum Thema nachhaltige Mobilität diskutieren und in Kreativworkshops filmisch, musikalisch oder bildlich umsetzen. Location: Jugendherberge Wandlitz direkt am See. Für das leibliche Wohl und Übernachtungen ist gesorgt. Also melde dich an und gestalte die Stadt von morgen schon heute.
Anmeldung unter: http://mobilitaet2050.vcd.org/index.php?id=171

Wir wollen gemeinsam zum Zukunftscamp fahren. Also pack die Badehose ein, ab aufs Rad und es kann los gehen.

Wo? Hier:Wir starten am 28.08 2015 um 12:00 Uhr an der Wallstr. 58 in 10179 Berlin.
Dann fahren wir zum Schlossplatz und nehmen den Berlin Usedom Radweg Richtung Buch – Bernau und dann nach Wandlitz mit Ankunft 15:00 Uhr an der Jugendherberge.

Auf der Strecke kannst du an diesen Zeiten in die Tour einsteigen.
-Rosa-Luxemburgplatz 12:15 Uhr +10 Min
– Pankow Kirche 12:45 Uhr +10 Min
– S-Bahnhof Buch 13:15 Uhr +10 Min
– Bahnhof Bernau 14:00 Uhr +10 Min
Wir fahren gemütlich und mit viel guter Laune, und Musik. Erkennen kannst du uns am VCD Logo, das wir an unserem Lastenrädern gut sichtbar anbringen.
Gepäck muss jeder selbst tragen. 🙂

IfL veröffentlicht Karte der deutschen Fahrradhersteller

Dr. Peter Wittmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Länderkunde

Die Hersteller von Fahrrädern für den Massenmarkt haben ihren Sitz meist in kleineren Städten. Individuelle Bikes im höheren Preissegment werden dagegen hauptsächlich von kleineren Betrieben in den Ballungsräumen gefertigt. Das zeigt die Karte der deutschen Fahrradhersteller, die das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) jetzt auf „Nationalatlas aktuell“ veröffentlicht hat.

Fahrradhersteller 2014 © IfL 2005

Fahrradhersteller 2014 © IfL 2005

Die meisten Fahrräder „Made in Germany“ stammen demnach von neun Großherstellern, die teilweise zu internationalen Konzernen gehören und überwiegend in kleineren Städten oder im ländlichen Raum angesiedelt sind. Sie bedienen den Massenmarkt und bieten Einsteigermodelle bereits für wenige hundert Euro an. Viele der Klein- und Kleinstproduzenten haben sich dagegen in Produktnischen etabliert und konzentrieren sich auf spezialisierte Marktsegmente. Sie produzieren hochwertige Rennräder, exklusive Mountainbikes, Designerräder und Spezialräder wie Liege-, Transport- oder Lastenräder, die je nach Ausstattung mehrere tausend Euro kosten können. Unabhängig vom Preis stammen bei Fahrrädern „Made in Germany“ viele Teile aus dem Ausland, oft werden sie auch im Ausland montiert oder vormontiert. In Deutschland verbleiben in der Regel Entwicklung und Design des Rades.

Wie weitere Grafiken des IfL verdeutlichen, hat die Branche mit einem Rückgang der Produktion wie auch der Beschäftigtenzahlen zu kämpfen. „Während die Produktion im westlichen Europa schrumpft, ist eine Verlagerung nach Osten zu beobachten“, erläutert Prof. Dr. Joachim Burdack vom Leibniz-Institut für Länderkunde. Im Aufwind seien etwa Polen oder Bulgarien. Dennoch konnte Deutschland seine Position als zweitgrößter Fahrradproduzent in der EU nach Italien behaupten. In den beiden Ländern wurden 2013 zusammen über 40 Prozent aller in der EU gefertigten Fahrräder produziert.

Die Hoffnungen der Fahrradhersteller ruhen derweil auf der Elektrifizierung des Drahtesels: „E-Bikes oder Pedelecs sind das zentrale Branchenthema“, so Burdack. Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wurden im Jahr 2013 bereits 410.000 Elektrofahrräder verkauft. Das entspricht einem Marktanteil von elf Prozent und bedeutet Platz drei nach dem Trecking-Rad und dem City-Rad.
Der vollständige Artikel ist im Webangebot „Nationalatlas aktuell“ des IfL verfügbar. Auf http://aktuell.nationalatlas.de veröffentlicht das Institut regelmäßig Kartenbeiträge zu Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik und Umwelt. Alle Karten, Diagramme und Fotos sind dort online verfügbar und stehen zusätzlich als PDF-Dokumente zum Download bereit. Auf Wunsch können die Materialien in Druckqualität zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen:
Volker Bode
Tel.: 0341 600 55-143
V_Bode@ifl-leipzig.de
http://aktuell.nationalatlas.de

Eine fahrradfreundliche Politik drückt sich nicht nur in einer guten Infrastruktur aus. Auch Gesetze können hinderlich für den Radverkehr sein. Ein besonders absurdes Beispiel betrifft das Radfahren mit Kindern.

Bis zum 8. Lebensjahr müssen Kinder auf dem Gehweg radfahren, so schreibt es die Straßenverkehrsordnung (StVO) vor. Radfahrende Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren dürfen den Gehweg benutzen. Nach dieser Übergangsphase gilt für alle: Auf dem Gehweg zu fahren ist verboten. [hier weiterlesen …]

Fahrradplakette hinten kleinWir möchten Euch heute kurz die Umweltplakette für Fahrräder vorstellen: Diese Aufkleber wurden vor einigen Jahren entwickelt, weil Anja Vorspel und Inge Heuschen nicht mehr mit ansehen konnten, wie Geländewagen und spritfressende Großraumlimousinen die Städte immer mehr belasten und dafür sogar noch eine „grüne“ Feinstaubplakette mit der „4“ erhalten.
Als wären diese Autos die besten für die Umwelt. Dabei ist doch das Fahrrad, das einzige Fahrzeug, welches die grüne Umweltplakette verdient. Und deshalb gab es vom Büro für erforderliche Maßnahmen dafür die Nummer 5 auf der Plakette. Seitdem ist die Umweltplakette für Fahrräder auf der Überholspur und verweist die Autos mit Humor auf die hinteren Plätze.

Zu den Öffnungszeiten der Selbsthilfewerkstatt, mittwochs von 16-18 Uhr im Hof des Klex erhältlich.

Gerade geht ein vielfältiger und arbeitsreicher Tag auf dem Aktiventreffen der Regionalgruppen des ADFC Mecklenburg-Vorpommern zu Ende.

Aktive aus Schwerin, Rostock, Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg, Oderhaff und aus der Regionalgruppe Tollense trafen sich um sich kennenzulern, auszutauschen und Wissenswertes zu erfahren.

Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes

Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorstand des ADFC MV und die Geschäftsführung starteten wir direkt mit dem Vortrag „Auf der Suche nach dem WIR – Gefühl – Studie zum bürgerschaftlichen Engagement in MV“ von Sebastian Kalden von  Herbert Quandt-Stiftung. Er gab Einblicke in die Ergebnisse einer Befragung darüber, was Menschen im Land, mit besonderem Fokus auf Vorpommern, bewegt. Da unterscheidet sich der Nordosten der Republik nicht von anderen Landesteilen. Wie ist es aber um das Engagement in Mecklenburg-Vorpommern bestellt? Engagement ist ein unabdingbarer Faktor für Lebensqualität und lässt das grundlegend wichtige „Wir-Gefühl“ in jeder Stadt und jedem Dorf erst entstehen. Wie aber lässt sich dieses Gefühl wecken? Welche Faktoren begünstigen und welche hemmen freiwilliges Engagement und Ehrenamt?

Anschließend machte sich Thomas Baur, Mitglied des ADFC-Bundesvorstandes Gedanken zum Engagement im ADFC, und dazu welchen Beitrag die Zielvereinbarung für „kleine“ Landesverbände hier leisten kann. Wie lassen sich Aktive für die vielfältige Arbeit gewinnen und integrieren? Was für Wege geht dabei der ADFC Baden-Württemberg und welche Ideen sind auf Mecklenburg-Vorpommern übertragbar?

Renate Heusch-Lahl, Gregor Mandt und Alexander Knipper

Renate Heusch-Lahl, Gregor Mandt und Alexander Knipper

Nach der Mittagspause vertieften wir diese Fragen in 3 verschiedenen Workshops. In einem drehte sich alles um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Renate Heusch-Lahl, freie Journalisten diskutierte mit den ADFC-Aktiven „Was für Handwerkszeug muss ich beachten, wenn ich eine Pressemitteilung schreibe? Wie kann ich meine Inhalte so transportieren, dass sie auch ankommen und zum Erfolg führen.“ Es gab Tipps & Tricks, Wissenswertes und einige Anekdoten aus dem Nähkästchen. Kernaussage war „mit klaren Botschaften überzeugen! – Neu, aussergewöhnlich, personalisiert.“ Der Workshop hat Appetit auf mehr gemacht – ein Spezialworkshop ist angedacht.

Im 2.Workshop Mobilitätsbildung  wurden von Gregor Mandt und Alexander Knipper die Angebote des ADFC für Kindergärten und Schulen vorgestellt. Der sichere Spaß am Fahrradfahren und der faire Umgang mit allen Verkehrsteilnehmern steht bei diese Angebote dabei besonders im Vordergrund, wie wir selber in der praktischen Erprobung erlebt haben.

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Fahrrad fahren verändert die Welt?! Der ADFC im Spannungsfeld zwischen Freizeitverein und Akteur einer lebendigen Zivilgesellschaft war Inhalt des 3.Workshop des Tages. In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmenden der spannenden Frage, welche Prioritäten sich der ADFC für die Zukunft setzen soll, um erfolgreich im Land zu agieren.

Beim ADFC-Fahrradklima-Test konnten Radfahrer aus ganz Deutschland bis Ende November 2014 ihre Meinung sagen und das Fahrradklima in ihrer Stadt oder Gemeinde bewerten. Über 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben mitgemacht. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde kräftig abgestimmt.

Die Präsentation der Ergebnisse findet nun am 19. Februar 2015 von 11:00 bis 15:00 Uhr im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) (Invalidenstraße 44, 10115 Berlin) statt. 

Die Gewinnerstädte werden von Rainer Bomba, Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ulrich Syberg, ADFC-Bundesvorsitzender, ausgezeichnet.

Das Programm für die Ergebnispräsentation zum Download gibt es hier:
 Download »

plattrad 53

plattrad 53Liebe ADFC-Aktive, liebe Freundinnen und Freunde des ADFC,

noch heute ist Radfahren in einigen Ländern für Frauen tabu! Einige von ihnen erreichen als Migrantinnen unser Land und erlernen hier das Radfahren. Sie erfahren dadurch ein Stück Freiheit, die für sie unbeschreiblich ist! …

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Steffen Burkhardt
Landesvorsitzender in MV

 

 

Anfang Oktober wird Adventurer und Weltenbummler Markus Schorn im Rahmen seiner Vortragstour durch Deutschland zu zwei Vorträge in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast sein. Hier ein kleiner Vorgeschmack, was zu erwarten ist:Im Alter von 26 Jahren steigt Markus Schorn auf sein Fahrrad um die Welt zu umrunden. Über 12.000 km verfolgt er sein Ziel durch Europa und Nordamerika bevor alles ganz anders kommt… . [hier weiterlesen …]

Der erste Zwischenstand des Fahrradklima-Test ist da. In MV wurden bisher 199 Stimmen abgegeben, davon die meisten in Rostock (60). Aber da geht bestimmt noch mehr!
Die Umfrage läuft noch bis zum 30.November und wir wollen in unserem Bundesland stark vertreten sein.
Also: Wer noch nicht abgestimmt hat sollte das auf jeden Fall noch tun. Sagt euren Freunden bescheid und/oder teilt die Umfrage auf Facebook.